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Grammophone, Radios, Kameras & Technik

Koffer- und Tischgrammophone

Tragbare und kompakte Grammophone mit Federwerk und eingebautem Schallkanal, von der Decca-Box bis zum Thorens Excelda.

Ab 1914 verbreitete sich das Koffergrammophon, beginnend mit dem Decca-Grammophon aus London, das Soldaten an die Front mitnahmen. In den 1920er- und 1930er-Jahren baute His Master's Voice Kofferkoffer wie die Modelle 101 und 102, die in vielen Wiener Haushalten zu finden waren. Tischgrammophone hatten ein festes Holzgehäuse mit eingebautem Trichter hinter einer Klappe. Besonders kompakt waren Taschengrammophone wie das Mikiphone aus der Schweiz und das Thorens Excelda, das zusammengeklappt einer Kamera glich. Deutsche, schweizerische und tschechische Hersteller lieferten zahlreiche weitere Modelle.

Den Wert bestimmen Hersteller, Modell, Zustand von Bezug und Gehäuse sowie die Funktion von Federwerk und Schalldose. Koffergrammophone in gutem Zustand mit Nadeldose und Platten sind gefragt, Taschengrammophone und seltene Modelle besonders. Abgewetzte Bezüge, Rost an Beschlägen und fehlende Kurbeln mindern den Wert. Häufige Modelle haben einen bescheidenen Markt, werden aber gern mit Plattensammlungen zusammen übernommen. Prüfen Sie, ob die Kurbel im Deckel steckt.

Woran man es erkennt

  • HMV-Koffergrammophone 101 und 102
  • Decca-Grammophone
  • Thorens Excelda
  • Mikiphone
  • Tischgrammophone mit Holzgehäuse
  • Nadeldosen und Plattenfächer

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.