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Grammophone, Radios, Kameras & Technik

Telefone und Telegrafen

Fernsprech- und Telegrafengeräte aus Post, Bahn, Militär und Haushalt, vom Kurbeltelefon bis zum Wählscheibenapparat.

Ab den 1880er-Jahren entstanden in Wien Telefonnetze, und Firmen wie Kapsch, gegründet 1892, und Czeija, Nissl & Co. lieferten Apparate an die österreichische Post- und Telegrafenverwaltung. Frühe Wandtelefone haben einen Holzkasten, eine Kurbel für den Induktor, Glocken, Hörer und Sprechtrichter; Tischapparate aus Metall und später aus Bakelit folgten. Im 20. Jahrhundert setzten sich Wählscheiben und in Österreich eigene Postmodelle durch. Dazu kommen Morsetelegrafen, Klopfer und Relais aus Bahn- und Postämtern, Feldtelefone und Vermittlungsschränke aus Hotels und Ämtern.

Den Wert bestimmen Hersteller, Alter, Bauart, Vollständigkeit und Originalität. Wandtelefone mit Holzkasten und Kurbel, frühe Tischapparate aus Metall und Morsetelegrafen mit Herstellerplakette sind gesucht. Ersetzte Hörer, Schnüre und Wählscheiben mindern den Wert. Postmodelle der Nachkriegszeit sind häufig und haben geringen Wert, farbige Sonderausführungen sind gefragter. Fotos von Typenschild, Rückseite und Innenleben erleichtern die Zuordnung. Auch Telefonbücher, Gebührenzähler und Postschilder ergänzen eine Sammlung. Telefone aus Hotels und Ämtern mit Herkunftsangabe sind besonders gefragt.

Woran man es erkennt

  • Wandtelefone mit Kurbel
  • Kapsch-Apparate
  • Tischtelefone aus Metall und Bakelit
  • Morsetelegrafen und Klopfer
  • Feldtelefone
  • Vermittlungsschränke

Hersteller

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.