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Manufaktur: Kameras, Radio & Technik

Zeiss Ikon

Dresden – Stuttgart, 1926–1972 (Kamerabau)

Kamerahersteller, 1926 in Dresden aus vier Firmen gebildet, mit Contax, Ikonta, Contaflex und Contarex und Objektiven von Carl Zeiss.

Zeiss Ikon entstand 1926 in Dresden aus dem Zusammenschluss der Kamerahersteller ICA, Contessa-Nettel, Ernemann und der Kameraabteilung von Goerz unter Führung der Carl-Zeiss-Stiftung. Die Firma baute Kameras aller Klassen, von Box- und Balgenkameras bis zu Messsucher- und Spiegelreflexkameras, dazu Projektoren und Ferngläser. Nach 1945 wurde das Dresdner Werk enteignet; im Westen setzte Zeiss Ikon die Fertigung in Stuttgart fort. 1972 stellte das Stuttgarter Unternehmen den Kamerabau ein.

Gesucht sind die Messsucherkamera Contax von 1932 und die Contax II und III, die Rollfilmkameras Ikonta und Super Ikonta mit gekoppeltem Entfernungsmesser, die Spiegelreflexkamera Contaflex mit Zentralverschluss ab 1953, die Contarex von 1959 mit großem rundem Belichtungsmesserfenster, die zweiäugige Ikoflex und Objektive wie Tessar, Sonnar, Biogon und Planar. Ernemann-Kameras aus den Gründerfirmen sowie Projektoren und Ferngläser ergänzen das Spektrum. Stereokameras und Kinokameras der Firma sind seltener.

Kameras tragen Typennummern wie 532/16 für eine Super Ikonta und Seriennummern auf Gehäuse und Objektiv. Objektive mit der Gravur „Carl Zeiss Jena“ stammen aus Jena, nach 1945 auch aus der DDR; „Opton“ und „Zeiss-Opton“ kennzeichnen westdeutsche Fertigung der Nachkriegsjahre. Wir prüfen Verschluss, Entfernungsmesser, Balgen und Optik; klemmende Verschlüsse und trübe Linsen sind häufig. Zubehör im originalen Lederköcher und Bedienungsanleitungen ergänzen eine Ausrüstung.

Ebenfalls: Kameras, Radio & Technik

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.