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Grammophone, Radios, Kameras & Technik

Platten- und Laufbodenkameras

Holz- und Metallkameras für Glasplatten und Planfilm, vom Atelierapparat des 19. Jahrhunderts bis zur Linhof Technika.

Im 19. Jahrhundert fotografierte man auf Glasplatten mit großformatigen Kameras aus Holz, Messing und Lederbalgen. Atelierkameras standen auf schweren Stativen, Reisekameras ließen sich zusammenfalten und trugen Messingobjektive mit Einsteckblenden. Voigtländer baute in Wien bereits 1841 eine Ganzmetallkamera für Daguerreotypien. Um 1890 kamen Klappkameras mit Schlitzverschluss wie die Goerz-Anschütz für Momentaufnahmen auf, ab 1934 baute Linhof in München die Technika, eine Laufbodenkamera aus Metall mit verstellbarer Standarte. Dazu gehören Plattenkassetten, Stative und Dunkelkammerzubehör.

Den Wert bestimmen Hersteller, Alter, Vollständigkeit, Objektiv und Zustand von Holz, Balgen und Messing. Atelierkameras mit Stativ, Reisekameras mit originalem Objektiv und Kassetten und frühe Momentkameras sind gesucht. Brüchige Balgen, fehlende Mattscheiben und Risse im Holz mindern den Wert. Das Objektiv kann mehr wert sein als die Kamera; bitte trennen Sie beide nicht. Belichtete Glasplatten im Bestand haben oft eigenen historischen Wert.

Woran man es erkennt

  • Atelierkameras mit Stativ
  • Reisekameras aus Holz und Messing
  • Goerz-Anschütz-Klappkameras
  • Linhof Technika
  • Plattenkassetten und Mattscheiben
  • Belichtete Glasplatten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.