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Kleinbildkameras
Kameras für 35-Millimeter-Film, von der ersten Leica 1925 über Contax und Exakta bis zur Nikon F.
Oskar Barnack entwickelte bei Ernst Leitz in Wetzlar eine Kamera für den 35-Millimeter-Kinofilm, die 1925 als Leica auf den Markt kam und das Fotografieren veränderte. Zeiss Ikon antwortete 1932 mit der Contax, die Dresdner Firma Ihagee brachte 1936 mit der Kine Exakta die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera heraus. Nach dem Krieg folgten die Leica M3 von 1954 und die Nikon F von 1959, die sich bei Berufsfotografen durchsetzte. Voigtländer baute Modelle wie Vitessa und Prominent, Kodak, Agfa und viele andere Hersteller Kameras für Amateure.
Den Wert bestimmen Hersteller, Modell, Seriennummer, Ausführung und Zustand von Verschluss, Sucher und Optik. Frühe Leica-Modelle mit Originalobjektiv, Sonderausführungen und seltene Gehäusefarben sind sehr gesucht; Leica-Nummern lassen sich einem Baujahr zuordnen. Nachbauten aus sowjetischer Produktion mit falschen Gravuren sind häufig. Pilz in Objektiven, verharzter Verschluss und Dellen mindern den Wert. Taschen, Deckel, Sucher und Rechnungen gehören dazu. Auch einzelne Gehäuse ohne Objektiv sind gefragt.
Woran man es erkennt
- Leica-Schraubgewindemodelle
- Leica M3 und Folgemodelle
- Contax und Contarex
- Kine Exakta und Exakta Varex
- Nikon F
- Voigtländer Vitessa und Prominent
Hersteller
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