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Manufaktur: Juweliere & Schmuck

Miriam Haskell

New York, seit 1924

New Yorker Modeschmuck-Atelier, 1924 von Miriam Haskell gegründet, mit handgedrahtetem Schmuck aus Glasperlen und Filigran nach Entwürfen von Frank Hess.

Miriam Haskell eröffnete 1924 ein Geschäft für Modeschmuck in New York und baute mit dem Entwerfer Frank Hess eine Werkstatt auf, in der jedes Stück in Handarbeit entstand. Glasperlen, barocke Fantasieperlen, Strass und kleine Glasblüten wurden mit feinem Draht auf vergoldete Filigranplatten gebunden. Die Kundschaft kam aus der Unterhaltungsbranche und der New Yorker Gesellschaft. Nach Miriam Haskells Rückzug um 1950 führten ihr Bruder Joseph und spätere Eigentümer die Firma fort.

Gesucht sind mehrreihige Colliers aus Barockperlen, Broschen mit Blüten aus Glas und Strass, Ohrclips, Armbänder und Parures der 1930er- bis 1960er-Jahre. Stücke aus der Zeit von Frank Hess mit naturalistischen Motiven und russisch vergoldeten Filigranteilen bilden den Kern der Sammlung. Spätere Entwerfer setzten die Linie bis in die Gegenwart fort. Typisch für die Werkstatt sind auch Arbeiten mit grünem Glas, türkisfarbenen Perlen und korallenroten Glasteilen.

Vor etwa 1950 war Haskell-Schmuck meist unsigniert; danach trägt er eine hufeisenförmige oder ovale Plakette mit „Miriam Haskell“. Unsignierte Stücke ordnen wir über Machart, Drahtbindung und Filigranplatten zu, nicht über den Stil allein. Fehlende Perlen, Draht- und Fadenbrüche sowie abgeriebene Perlenbeschichtung mindern den Wert. Nachgemachte Plaketten auf fremden Stücken kommen vor. Originalboxen und Etiketten aus dem Geschäft sind selten erhalten.

Entwerfer & Personen

  • Miriam Haskell
  • Frank Hess

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