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Historische Blankwaffen & Rüstungen

Degen und Galadegen

Stoß- und Galadegen vom 17. bis ins 20. Jahrhundert, von der Rapierklinge bis zum Beamtendegen.

Der Degen war über Jahrhunderte die Waffe des Edelmanns und später das Zeichen des Beamten und Hofbediensteten. Rapiere des 16. und 17. Jahrhunderts haben lange Klingen und kunstvolle Korbgefäße, Galanteriedegen des 18. Jahrhunderts feine, oft dreikantige Klingen mit vergoldeten oder silbernen Griffen. Im 19. Jahrhundert trugen Staatsbeamte, Diplomaten, Hofwürdenträger und Universitätsangehörige zur Galauniform einen Degen mit Perlmutt- oder Elfenbeingriff, vergoldetem Gefäß und Scheide aus Leder. Auch Marineoffiziere und Ärzte hatten eigene Degen.

Degen werden nach Alter, Typ, Qualität von Klinge und Gefäß, Material, Herkunft und Erhaltung bewertet. Rapiere mit originalem Gefäß, Galanteriedegen mit Silbergriff und gut erhaltene Beamtendegen mit Scheide sind gesucht. Viele Galadegen sind gut erhalten, weil sie selten getragen wurden. Griffe aus Elfenbein erfordern Nachweise nach den EU-Bestimmungen; Perlmutt, Bein und Holz sind davon nicht betroffen. Wir prüfen Klinge, Gefäß und Scheide auf Zusammengehörigkeit.

Woran man es erkennt

  • Rapiere des 16. und 17. Jahrhunderts
  • Galanteriedegen des 18. Jahrhunderts
  • Beamten- und Hofdegen
  • Griffe aus Perlmutt, Bein oder Silber
  • Elfenbeingriffe nur mit Nachweis

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.