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Historische Blankwaffen & Rüstungen

Schwerter vom Mittelalter bis zur Renaissance

Ritterschwerter, Langschwerter, Bidenhänder und Katzbalger aus dem 12. bis 17. Jahrhundert.

Das Schwert des Mittelalters war eine gerade, zweischneidige Klinge mit Kreuzparierstange und Knauf. Im Spätmittelalter entstanden Langschwerter, die mit einer oder zwei Händen geführt werden konnten, und Reitschwerter für die Reiterei. Die Landsknechte des 16. Jahrhunderts trugen den Katzbalger, ein kurzes Schwert mit S-förmig gebogener Parierstange, und den Bidenhänder, ein großes Zweihandschwert mit Parierhaken. Klingen kamen aus Passau, Solingen und Italien, die Passauer Wolfsmarke wurde vielfach nachgeahmt, auch von Solinger Schmieden. Viele Schwerter dieser Zeit sind Bodenfunde oder stammen aus Zeughäusern.

Originale mittelalterliche Schwerter sind selten und werden einzeln bewertet. Für die Einstufung zählen Typ, Alter, Herkunft, Klingenmarken, Erhaltung und Provenienz. Nachbildungen des 19. Jahrhunderts und moderne Repliken für Schaukampf und Dekoration sind häufig und werden deutlich geringer bewertet. Wir prüfen Schmiedespuren, Patina, Gefäßteile und Marken. Bodenfunde unterliegen in Österreich dem Denkmalschutzgesetz und sind meldepflichtig; Schwerter aus nicht genehmigten Grabungen kaufen wir nicht.

Woran man es erkennt

  • Ritter- und Langschwerter
  • Katzbalger der Landsknechte
  • Bidenhänder
  • Passauer Wolfsmarke
  • Provenienz bei Bodenfunden

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.