Historische Blankwaffen & Rüstungen
Kettenhemden und Panzerhemden
Geflochtene Ringpanzer aus Europa, dem Orient und Indien, vom Kettenhemd bis zum Panzerkragen.
Das Kettenhemd besteht aus Tausenden ineinandergreifenden Eisenringen, die bei frühen Stücken einzeln vernietet wurden, oft im Wechsel mit gestanzten Ringen. Es schützte im Mittelalter den ganzen Körper und blieb später als Ergänzung zur Plattenrüstung in Gebrauch, etwa als Panzerkragen, Panzerschurz oder Ärmel. Im Osmanischen Reich, in Persien, im Kaukasus und in Indien wurden Kettenhemden bis ins 19. Jahrhundert getragen, oft kombiniert mit Platten zu sogenannten Platten-Ring-Panzern. Messingringe am Saum oder in Mustern dienten als Verzierung.
Kettenhemden werden nach Alter, Herkunft, Technik, Vollständigkeit und Erhaltung bewertet. Europäische Kettenhemden mit vernieteten Ringen sind selten, orientalische häufiger. Weil Kettengeflecht auch im 19. und 20. Jahrhundert für Theater und Dekoration in großen Mengen hergestellt wurde, prüfen wir die Ringe: Originale sind vernietet oder gestanzt, Nachbildungen nur stumpf zusammengebogen. Rost ist bei Kettengeflecht üblich, fehlende Partien und spätere Flickstellen mindern den Wert.
Woran man es erkennt
- Vernietete Eisenringe
- Panzerkragen und Panzerschurz
- Osmanische und persische Kettenhemden
- Platten-Ring-Panzer
- Abgrenzung zu Theatergeflecht
Kettenhemden und Panzerhemden verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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