Historische Blankwaffen & Rüstungen
Schilde und Rundschilde
Pavesen, Tartschen, Rundschilde und Prunkschilde vom Spätmittelalter bis zum Historismus.
Schilde schützten den Kämpfer, bevor die Plattenrüstung sie weitgehend überflüssig machte. Die Pavese, ein großer, rechteckiger Setzschild, deckte im 15. Jahrhundert Armbrustschützen und Fußtruppen und war oft mit dem Wappen der Stadt bemalt. Die Tartsche, ein kleinerer Schild mit Aussparung für die Lanze, diente im Turnier, der Rundschild oder die Rondache im 16. Jahrhundert Fußtruppen und Leibgarden, oft geätzt und vergoldet. Orientalische Rundschilde aus Rohrgeflecht, Leder oder Stahl mit Buckeln stammen aus dem Osmanischen Reich, Persien und Indien.
Originale Schilde sind selten und werden einzeln bewertet. Für die Einstufung zählen Typ, Alter, Herkunft, Bemalung, Ätzung und Erhaltung. Bemalte Pavesen mit Stadtwappen, geätzte Rondachen der Leibgarden und fein gearbeitete orientalische Schilde sind gesucht. Viele Schilde in Wiener Wohnungen sind Dekorationsstücke des Historismus oder Nachbildungen aus dem 20. Jahrhundert. Wir prüfen Material, Konstruktion und Oberflächen. Bemalte Schilde sollten nicht gereinigt werden.
Woran man es erkennt
- Pavesen mit Stadtwappen
- Tartschen für das Turnier
- Rondachen der Leibgarden
- Orientalische Rundschilde
- Dekorationsstücke des Historismus
Schilde und Rundschilde verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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