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Gemälde & Ölbilder im 22. Bezirk, 1220 Wien

Ölbilder aus der Donaustadt – Siedlungshaus, Bauernhof, Neubau

Von den Bauernhöfen in Aspern und Essling bis zu den Haushalten rund um die UNO-City: In Wiens flächengrößtem Bezirk hängen sehr unterschiedliche Bilder.

Im Osten, zwischen Süßenbrunn, Breitenlee, Essling und Aspern, stehen Siedlungshäuser, die Familien nach dem Krieg eigenhändig errichteten und Zimmer um Zimmer erweiterten. In Kagran und Kaisermühlen prägen Gemeindebauten wie der Goethehof das Bild, in den alten Ortskernen giebelständige Bauernhäuser, seit 2000 Tausende Neubauwohnungen bis zur Seestadt Aspern. Aus Bauernhöfen kommen Heiligen- und Andachtsbilder, aus Siedlungshäusern Landschaften und Blumenstücke, aus Haushalten im Umfeld der internationalen Organisationen Bilder aus vielen Ländern.

Die Kämpfe von Aspern und Essling, zwei Tage im Mai 1809, wurden vielfach gemalt und gestochen. Anton Dominik Fernkorns Löwe von Aspern von 1858 erinnert vor der Pfarrkirche daran, das Museum Aspern-Essling 1809 im Schüttkasten bewahrt die Geschichte. Die Nachkriegsmoderne zeigt sich im Donauturm von 1964 und im Gänsehäufel, das auf Florian Berndl zurückgeht, seit 1907 Strandbad ist und nach 1945 neu gebaut wurde. Die Alte Donau ist seither Wiens Badegewässer.

Erbt man hier ein Haus, gehören Garage, Keller und Dachboden dazu, und Bilder finden sich in allen Räumen. Bei Haushalten von Mitarbeitern internationaler Organisationen helfen Kaufbelege und Ausfuhrpapiere, die Herkunft eines Bildes einzuordnen. Die Distanzen im Bezirk sind groß, von Kaisermühlen bis Süßenbrunn; eine genaue Adresse mit Zufahrt zum Haus erleichtert die Planung. Die Besichtigung selbst kostet Sie nichts.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Schlachtenbilder und Darstellungen von 1809 – Schlacht bei Aspern und Essling im Bezirk.
  • Heiligen- und Andachtsbilder – Bauernhöfe in Aspern, Essling und Breitenlee.
  • Ölbilder von Auslandsposten – Haushalte im Umfeld der internationalen Organisationen; Herkunft wird geprüft.

Mit Bezug zu Donaustadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 22. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

317

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

13

Fragen zu Gemälde & Ölbilder

Sind Bilder ohne Rahmen weniger wert?

Nicht grundsätzlich. Ein passender Rahmen kann den Gesamtwert erhöhen, entscheidend ist aber die Malerei. Lose Leinwände sollten flach oder gerollt gelagert werden, nie gefaltet.

Wie alt muss ein Bild sein, damit es interessant ist?

Ein Mindestalter gibt es nicht. Ölbilder des 20. Jahrhunderts von bekannten oder gut ausgebildeten Malern sind ebenso gefragt wie ältere Werke. Ausschlaggebend sind Qualität, Motiv und Zustand.

Ich weiß nicht, wer mein Bild gemalt hat – können Sie trotzdem helfen?

Ja. Viele Gemälde tragen keine oder eine schwer lesbare Signatur. Anhand von Malweise, Bildträger, Motiv und Rahmen lässt sich meist Epoche und Schule bestimmen, manchmal auch ein Name.

Wie erkenne ich, ob mein Bild ein Druck ist?

Betrachten Sie eine helle Stelle mit der Lupe: Ein regelmäßiges Punktraster weist auf einen Druck hin. Gemalte Bilder zeigen unregelmäßige Pinselspuren und Farbränder. Im Zweifel schicken Sie ein Nahfoto.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.