Garten- und Parkbilder
Blühende Gärten, Parks, Alleen und Schlossanlagen in Öl, besonders um 1900.
Gärten und Parks wurden mit dem Stimmungsimpressionismus um 1890 zu einem Hauptmotiv. Olga Wisinger-Florian und Marie Egner malten Bauerngärten, Rosenhecken und Blumenrabatten, Tina Blau den Prater im Frühling, Gustav Klimt am Attersee Gärten mit Sonnenblumen und Obstbäumen. Wiener Parks wie Schönbrunn, der Belvederegarten, der Volksgarten und der Augarten wurden von vielen Malern dargestellt. Carl Moll setzte das Gartenbild in der Zwischenkriegszeit fort, oft mit Blick auf die Gärten der Hohen Warte.
Gartenbilder sind gefragt, weil sie hell und heiter wirken. Bewertet werden Farbigkeit, Lichtstimmung und Malqualität; erkennbare Parks und Schlossgärten erhöhen den Reiz. Pastose Farbschichten sind bei dieser Gattung häufig und druckempfindlich. Kleine Ölstudien bekannter Malerinnen und Maler finden Sammler, dekorative Gartenbilder ohne Handschrift haben einen kleineren Markt. Rückseitige Ortsangaben helfen, den dargestellten Garten zu bestimmen. Großformatige Parkansichten passen gut in Altbauwohnungen mit hohen Räumen.
Woran man es erkennt
- Erkennbare Parks
- Pastose, empfindliche Schichten
- Ölstudien bekannter Maler
- Ortsangaben
Künstler & Entwerfer
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