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Armbanduhren

Armbandwecker

Mechanische Armbanduhren mit Weckfunktion, die über eine eigene Feder ein Läutwerk antreiben.

Ein mechanischer Armbandwecker hat zwei Federhäuser: eines für das Gehwerk, eines für das Läutwerk, das zur eingestellten Zeit einen Hammer gegen eine Tonfeder oder den Gehäuseboden schlagen lässt. Vulcain brachte 1947 die Cricket heraus, die unter amerikanischen Präsidenten Verbreitung fand. Jaeger-LeCoultre folgte 1950 mit der Memovox, später auch als Automatik und als Taucheruhr Polaris. Weitere Modelle bauten Eterna, Cyma, Revue Thommen und Favre-Leuba. Der Weckzeiger wird über eine zweite Krone eingestellt.

Armbandwecker sind wegen ihrer Technik ein eigenes Sammelgebiet. Für die Einstufung zählen Marke, Modell, Zustand und die Funktion beider Werke. Ein kräftiger, klarer Weckton zeigt ein intaktes Läutwerk, ein schnarrendes Geräusch einen Defekt. Gehäuse mit Resonanzboden, der den Ton verstärkt, sind bei der Cricket typisch. Wir untersuchen Zifferblatt, Weckzeigerscheibe und Kronen auf Originalität. Uhren in Gold und frühe Polaris-Modelle sind besonders gesucht.

Woran man es erkennt

  • Vulcain Cricket
  • Jaeger-LeCoultre Memovox und Polaris
  • Zwei Federhäuser für Geh- und Läutwerk
  • Zweite Krone für den Weckzeiger
  • Prüfung des Wecktons

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.