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Manufaktur: Armbanduhren

Panerai

Florenz, seit 1860

Florentiner Hersteller von Instrumenten und Taucheruhren für die italienische Marine, ab 1993 mit Radiomir- und Luminor-Modellen im Handel.

Giovanni Panerai eröffnete 1860 in Florenz ein Uhrengeschäft mit Werkstatt an der Ponte alle Grazie. Die Firma lieferte Präzisionsinstrumente an die italienische Kriegsmarine und meldete 1916 die radiumhaltige Leuchtmasse Radiomir zum Patent an. Ab 1936 entstanden Taucheruhren für die Kampfschwimmer der Regia Marina, deren Gehäuse und Werke aus dem Umfeld von Rolex kamen. 1949 folgte die Leuchtmasse Luminor auf Tritiumbasis. 1997 übernahm der Vendôme-Konzern, heute Richemont, die Marke.

Historische Marine-Panerai der Referenzen 3646 und 6152 sowie die Luminor mit Kronenschutzbügel sind selten und zirkulieren fast nur unter Spezialsammlern. Für die zivile Sammlung zählen die ersten Modelle von 1993, die sogenannten Pre-Vendôme-Uhren bis 1997 und frühe PAM-Referenzen mit Tritium-Zifferblatt. Luminor Marina, Radiomir und Luminor Submersible mit drehbarer Lünette sind die verbreiteten Linien; Sondereditionen tragen ihre Stückzahl auf dem Gehäuseboden.

PAM-Nummer und Seriennummer stehen auf dem Gehäuseboden, ein Buchstabe kennzeichnet das Produktionsjahr. Tritium-Zifferblätter erkennt man am Aufdruck „T Swiss Made T“, spätere Modelle tragen Luminova. Panerai zählt zu den am häufigsten gefälschten Marken; Werkqualität, Verschraubung des Kronenschutzbügels und Gravuren müssen geprüft werden. Bei historischen Marinemodellen ist die Provenienz zentral, weil viele Stücke aus Ersatzteilen montiert sind. Box, Zertifikat und Ersatzband gehören bei zivilen Modellen zur Erstausstattung.

Entwerfer & Personen

  • Giovanni Panerai

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