Formuhren der Zwischenkriegszeit
Rechteckige, tonneau- und kissenförmige Armbanduhren aus der Zeit des Art déco.
Zwischen 1918 und 1939 löste sich die Armbanduhr von der Form der Taschenuhr. Rechteckige, tonneauförmige und kissenförmige Gehäuse mit passenden Formwerken entsprachen dem geometrischen Stil des Art déco. Cartier entwarf um 1917 die Tank nach dem Grundriss eines Panzers, Jaeger-LeCoultre 1931 die Reverso, deren Gehäuse sich zum Schutz des Glases umdrehen lässt. Rolex baute die Prince mit getrennten Zifferblättern für Stunden und Sekunden, Longines, Gruen und Movado gestufte und gewölbte Gehäuse.
Formuhren dieser Zeit haben oft Gehäuse aus Gold, Platin oder Silber, bei günstigeren Modellen aus vergoldetem oder verchromtem Messing. Typisch sind Zifferblätter aus Email oder Silber mit Breguet-Ziffern und gebläute Zeiger. Bei der Bewertung achten wir auf das Formwerk, das genau ins Gehäuse passen muss, und auf Zifferblattrestaurierungen, die bei Uhren dieser Zeit häufig sind. Abgenutzte Vergoldungen und durchgeriebene Ecken mindern den Wert, Gravuren auf der Rückseite kaum.
Woran man es erkennt
- Cartier Tank
- Jaeger-LeCoultre Reverso
- Rolex Prince
- Tonneau- und Kissengehäuse
- Email- und Silberzifferblätter
- Prüfung auf Zifferblattrestaurierung
Formuhren der Zwischenkriegszeit verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Sparten
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular