Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires
Mode der Wiener Moderne
Kleidung, Stoffe und Accessoires aus dem Umkreis der Wiener Werkstätte, des Salons der Schwestern Flöge und der Kunstgewerbeschule zwischen 1900 und 1932.
Um 1900 suchten Wiener Künstler eine Mode jenseits des Korsetts. Gustav Klimt entwarf gemeinsam mit Emilie Flöge Reformkleider, die Madame d'Ora und andere Fotografen festhielten; der Salon der Schwestern Flöge in der Mariahilfer Straße mit einer Einrichtung der Wiener Werkstätte bestand bis 1938. 1911 gründete die Wiener Werkstätte eine eigene Modeabteilung, die Eduard Josef Wimmer-Wisgrill leitete; Kleider, Mäntel, Hüte, Taschen und Schmuck entstanden aus Stoffen mit Mustern von Künstlerinnen der Werkstätte. Mela Koehler zeichnete Modegrafik und Postkarten, Jutta Sika entwarf Accessoires.
Kleidung aus dieser Zeit ist sehr selten erhalten, entsprechend gesucht sind Kleider, Jacken, Taschen und Stoffreste mit Wiener-Werkstätte-Mustern oder Etiketten. Ebenso gefragt sind Modezeichnungen, Fotografien aus Wiener Ateliers wie d'Ora, Benda und Pietzner, Kataloge und Stoffmusterbücher. Für den Wert zählen Zuschreibung, Erhaltung und Herkunft; Mottenfraß und verblasste Farben sind häufig. Familienfotos, auf denen das Kleid getragen wird, belegen die Herkunft.
Woran man es erkennt
- Kleidung mit Wiener-Werkstätte-Stoffen
- Reformkleider um 1905
- Taschen und Hüte der Modeabteilung
- Stoffmusterbücher
- Modegrafik von Mela Koehler
- Atelierfotografien von d'Ora und Pietzner
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