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Seidentücher und Carrés

Bedruckte Seidentücher von Hermès, Gucci, Pucci, Chanel und Frey Wille, vom ersten Hermès-Carré 1937 bis zu den Editionen der Gegenwart.

1937 brachte Hermès sein erstes Seidentuch im Format 90 mal 90 Zentimeter heraus; seither entstehen jedes Jahr neue Motive, gedruckt in vielen Farbschichten und mit handgerolltem Saum. Viele Carrés tragen den Namen des Entwerfers im Motiv, etwa Hugo Grygkar oder Henri d'Origny, und wurden in mehreren Farbstellungen aufgelegt. Gucci brachte 1966 das Blumenmotiv Flora heraus, Emilio Pucci prägte mit seinen bunten Mustern die 1960er-Jahre, Chanel, Dior und Saint Laurent folgten mit eigenen Tüchern. In Wien bietet Frey Wille Seidentücher mit Motiven nach Klimt und Hundertwasser an.

Den Wert bestimmen Haus, Motiv, Entwerfer, Ausgabe, Farbstellung und Zustand. Seltene Hermès-Motive, frühe Ausgaben, Sondereditionen und Tücher mit Originalschachtel sind gesucht. Verfärbungen, Löcher, Flecken, verwaschene Farben und aufgegangene Säume mindern den Wert. Fälschungen haben oft maschinell genähte Säume, unscharfen Druck und falsch geschriebene Signaturen. Bitte lagern Sie Seidentücher gefaltet in Papier, nicht in Plastik, und waschen Sie sie nicht. Auch Sammlungen mehrerer Tücher bewerten wir gemeinsam.

Woran man es erkennt

  • Hermès-Carrés mit Signatur im Motiv
  • Gucci Flora
  • Pucci-Tücher
  • Chanel- und Dior-Tücher
  • Frey-Wille-Seidentücher
  • Originalschachteln

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.