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Manufaktur: Mode & Lederwaren

Gucci

Florenz, seit 1921

Florentiner Lederwarenhaus, 1921 von Guccio Gucci gegründet, mit Bambus-Tasche, Horsebit-Loafer, GG-Canvas und grün-rot-grünem Streifen.

Guccio Gucci, der als junger Mann im Londoner Savoy Hotel gearbeitet hatte, eröffnete 1921 in Florenz ein Geschäft für Lederwaren und Reiseartikel. Wegen der Materialknappheit nach dem Krieg entstand 1947 die Tasche mit Bambusgriff, der über Hitze gebogen wird. In den 1950er- und 1960er-Jahren kamen der Loafer mit Horsebit-Schnalle, das grün-rot-grüne Webband und das GG-Monogram hinzu; Kunden aus Film und Politik machten die Marke bekannt. Ab 1994 prägte Tom Ford das Haus; heute gehört es zum Kering-Konzern.

Gesucht sind Bambus-Taschen der 1950er- bis 1970er-Jahre, die Jackie-Tasche, Reisegepäck aus GG-Canvas mit Lederbesatz, Loafer mit Horsebit, das Seidentuch Flora von 1966, ursprünglich für Grace Kelly entworfen, Gürtel mit GG-Schließe, Schmuck und Uhren der 1970er- und 1980er-Jahre sowie Stücke aus der Zeit von Tom Ford. Vintage-Taschen mit gut erhaltenem Bambus und intakter Innenausstattung sind gefragter als stark getragene Exemplare mit erneuertem Futter.

Gucci-Lederwaren tragen eine Prägung „Gucci“ oder „Gucci Made in Italy“, Taschen meist eine Seriennummer auf einem Lederanhänger im Inneren. Wir prüfen Bambusgriffe auf Risse und Brandspuren, Leder, Nähte, Futter und Beschläge. Fälschungen von Taschen aus GG-Canvas sind sehr häufig; Musterverlauf, Stoffstruktur und Prägung verraten sie. Gucci-Uhren der 1970er- und 1980er-Jahre stammen aus Lizenzfertigung und tragen Referenz und Seriennummer auf dem Gehäuseboden.

Entwerfer & Personen

  • Guccio Gucci
  • Tom Ford
  • Grace Kelly

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.