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Autographen, Handschriften & Dokumente im 22. Bezirk, 1220 Wien

Dokumente aus der Donaustadt: Aspern 1809, Flugfeld und Siedlung

Drucksachen zur Schlacht von 1809, Flugscheine und signierte Fotos vom Flugfeld Aspern, Baupläne selbst gebauter Häuser – Ankauf von Dokumenten im 22. Bezirk.

Viele Einfamilienhäuser in Aspern, Essling und Breitenlee bauten Familien nach 1945 mit eigener Hand; in den Schreibtischladen liegen Baubewilligungen, Pläne, Kaufverträge und Rechnungen, die die Geschichte des Hauses belegen. In den Bauernhöfen der alten Straßendörfer reichen Grundbuchauszüge, Übergabeverträge und Briefe weiter zurück, in Gärtnerfamilien aus Hirschstetten und Stadlau finden sich Geschäftsbücher. Gemeindebauten in Kagran und Kaisermühlen, etwa der Goethehof, bewahren Feldpost, Meldezettel und Vereinsdokumente.

Nach dem zweitägigen Ringen um Aspern und Essling im Mai 1809 zog sich Napoleon auf die Lobau zurück; Proklamationen, Heeresberichte und gedruckte Schlachtpläne dieser Wochen sind als Drucksachen gesucht. Das Flugfeld Aspern, 1912 eröffnet und bis 1977 Flughafen und Rennstrecke, hinterließ Flugscheine, Programme von Flugtagen und signierte Fotos von Piloten. Frühe Badekarten und Vereinspapiere vom Gänsehäufel, dessen Badebetrieb auf Florian Berndl zurückgeht, gehören zur Wiener Badekultur. Das Museum Aspern-Essling 1809 im Schüttkasten bietet Vergleich für Material zur Schlacht.

Bei Drucksachen von 1809 unterscheiden wir zeitgenössische Exemplare von späteren Nachdrucken zum Gedenken. Baupläne und Bewilligungen eines Hauses gehören zusammen und werden mit dem Haus oft weitergegeben – klären Sie vorab, was Sie behalten wollen. Für die Besichtigung eines Hauses mit Dachboden und Garage planen wir genug Zeit ein, denn Papiere liegen dort oft verstreut zwischen Werkzeug und Gartengerät.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Proklamationen, Heeresberichte und Schlachtpläne von 1809 – Schlacht bei Aspern und Essling.
  • Flugscheine, Programme und signierte Pilotenfotos – Flugfeld Aspern 1912–1977.
  • Baupläne, Bewilligungen und Kaufverträge – selbst gebaute Siedlungshäuser der Nachkriegszeit.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

43

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

8

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Autographen, Handschriften & Dokumente

Kaufen Sie ganze Nachlässe mit Papieren?

Ja. Wir sichten Korrespondenzen, Manuskripte, Fotos und Dokumente vollständig und machen ein Angebot für den Bestand. Persönliche Dokumente ohne Sammlerwert bleiben bei der Familie.

Wie erkenne ich, ob eine Unterschrift echt ist?

Unter der Lupe zeigen eigenhändige Unterschriften Tintenfluss und Druckspuren, gedruckte Faksimiles Rasterpunkte oder eine glatte Farbschicht. Sicherheit gibt erst der Vergleich mit gesicherten Stücken, den wir bei der Besichtigung vornehmen.

Sind Autogrammkarten von Schauspielern und Sängern etwas wert?

Das hängt von der Person und der Echtheit der Unterschrift ab. Viele Autogrammkarten tragen eine gedruckte Signatur und haben geringen Wert, eigenhändig signierte Karten bekannter Persönlichkeiten der Staatsoper, des Burgtheaters oder des Films sind gesucht.

Kaufen Sie auch Familienbriefe ohne berühmte Namen?

Einzelne Familienbriefe haben meist geringen Marktwert. Interessant sind geschlossene Korrespondenzen mit Aussagen zum Zeitgeschehen, etwa aus dem Ersten Weltkrieg, Auswandererbriefe oder Briefe mit Bezug zu Wiener Firmen und Ereignissen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.