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Silber & Tafelsilber

Wiener Silber des Historismus

Tafelsilber, Prunkgerät und Besteck Wiener Hoflieferanten der Ringstraßenzeit mit Dianakopf-Punze.

In der Ringstraßenzeit belieferten Wiener Silberwarenfabriken Hof, Adel und das aufstrebende Bürgertum mit Tafelsilber im Stil der Neorenaissance, des Neobarock und des Zweiten Rokoko. J. C. Klinkosch, k. k. Hof-Silberwarenfabrik mit dem Meisterzeichen JCK, schuf Prunkgerät, Besteck und Tafelaufsätze, Würbel & Czokally Leuchter und Ziergerät, Alexander Sturm Tafelsilber und Toilettegarnituren. Georg Adam Scheid gründete 1882 eine Schmuck- und Silberwarenfabrik. Die Stücke tragen meist den Dianakopf mit Feingehaltsziffer und dem Amtsbuchstaben A, dazu Meister- oder Firmenzeichen.

Es zählen Hersteller, Ausführung, Feingehalt und Gewicht. Arbeiten von Klinkosch und anderen Hoflieferanten mit gut lesbaren Punzen stehen über dem Silberwert, besonders Prunkgerät und vollständige Service. Wappen und Hoftitel in der Firmenmarke erhöhen das Interesse. Dellen, abgenutzte Ziselierungen, Reparaturen und spätere Versilberungen mindern. Einfaches Gebrauchssilber der Zeit wird oft nach Gewicht beurteilt. Etuis mit Firmenaufdruck und Rechnungen stützen die Zuordnung. Fotos von Dianakopf und Meisterzeichen sind unerlässlich.

Woran man es erkennt

  • Meisterzeichen JCK
  • Dianakopf mit A
  • Hoftitel in der Marke
  • Etuis mit Firmenaufdruck

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.