Deutsches Silber mit Halbmond und Krone
Besteck und Tafelgerät deutscher Silberwarenfabriken mit Reichspunze ab 1888, von Bruckmann bis Robbe & Berking.
Ab 1888 kennzeichnete das Deutsche Reich Silber mit einer Mondsichel und der Reichskrone neben der Feingehaltszahl, meist 800, und dem Herstellerzeichen. Große Silberwarenfabriken wie Bruckmann & Söhne in Heilbronn, Koch & Bergfeld und Wilkens in Bremen sowie Robbe & Berking in Flensburg lieferten Besteck, Tafelgerät und Service in historischen Mustern, im Jugendstil und in der Moderne. Peter Bruckmann war Mitbegründer des Deutschen Werkbunds. Viele Wiener Haushalte besitzen deutsches Besteck, das um 1900 auch in Österreich verkauft wurde.
Den Ausschlag geben Hersteller, Muster, Feingehalt, Gewicht und Vollständigkeit. Jugendstilbesteck nach Künstlerentwürfen, etwa von Wilkens nach Heinrich Vogeler, und vollständige Garnituren in gesuchten Mustern stehen über dem Silberwert. Einfaches 800er-Besteck wird oft nach Gewicht beurteilt. Versilberte Ware dieser Hersteller trägt Auflagezahlen wie 90 oder 100 statt der Reichspunze. Abgenutzte Teile, Dellen und weggeschliffene Monogramme mindern. Fotos von Punze und Herstellerzeichen genügen meist zur Zuordnung.
Woran man es erkennt
- Mondsichel und Reichskrone
- Feingehalt 800
- Wilkens nach Vogeler
- Auflagezahlen bei Versilberung
Deutsches Silber mit Halbmond und Krone verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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