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Autographen, Handschriften & Dokumente

Stammbücher und Albumblätter

Freundschaftsalben mit Einträgen, Zeichnungen und Widmungen vom 16. bis ins 20. Jahrhundert.

Das Stammbuch, lateinisch Album amicorum, entstand im 16. Jahrhundert unter Studenten, die auf Reisen Einträge von Lehrern, Freunden und bekannten Persönlichkeiten sammelten, oft mit gemaltem Wappen. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert wurden Stammbücher mit Gedichten, Zeichnungen, Scherenschnitten, Haarlocken und kleinen Aquarellen gefüllt; im Biedermeier waren lose Albumblätter in Kassetten beliebt. Das Poesiealbum des späten 19. und 20. Jahrhunderts setzte diese Tradition unter Schulkindern fort. Manche Stammbücher enthalten Einträge bekannter Dichter, Musiker oder Maler.

Den Wert bestimmen Alter, Zahl und Qualität der Einträge, Zeichnungen und Wappen, bekannte Namen und Erhaltung. Stammbücher des 16. und 17. Jahrhunderts mit gemalten Wappen sind selten und gesucht, Biedermeier-Stammbücher mit Aquarellen und Einträgen aus Wiener Familien ebenso. Einzelne herausgelöste Albumblätter mit Einträgen bekannter Personen werden als Autographen bewertet. Poesiealben haben meist geringen Wert. Wir prüfen Einträge, Bindung und Vollständigkeit und notieren Namen und Orte.

Woran man es erkennt

  • Album amicorum des 16. Jahrhunderts
  • Gemalte Wappen und Aquarelle
  • Biedermeier-Albumblätter in Kassetten
  • Einträge bekannter Persönlichkeiten
  • Poesiealben

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.