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Wiener Bronzen im 13. Bezirk, 1130 Wien

Wiener Bronzen aus Hietzinger Villen und dem Umfeld von Schönbrunn

Johann Baptist Hagenauers Brunnen in Schönbrunn, Napoleons Quartier von 1805 und 1809, Villen von Loos und Hoffmann: Hietzing verbindet Empire-Bronzen und Moderne.

Villen in der Wenzgasse, an der Gloriettegasse und in Ober St. Veit hielt oft eine Familie über Generationen. Eine Verlassenschaft betrifft dann das Haus samt Keller, Dachboden und Gartenpavillon. Pendulen mit feuervergoldeten Figuren, Jugendstil-Lampen, kaltbemalte Jagdtiere und Art-déco-Figuren stehen nebeneinander, weil jede Generation ergänzt hat. In den Sommerhäusern von Hofbeamten und Adel um Alt-Hietzing kommen Biedermeierstücke wie Leuchter und Briefbeschwerer hinzu.

Johann Baptist Hagenauer schuf den linken Brunnen im Ehrenhof und Gartenfiguren in Schönbrunn. Das Schloss diente Napoleon 1805 und 1809 als Quartier – die Zeit der feuervergoldeten Empire-Bronzen. Der Japanische Garten im Schlosspark, um 1913 angelegt, verweist auf den Japonismus, Otto Wagners Hofpavillon von 1899 auf den Jugendstil. Die Kaiserliche Wagenburg zeigt Kutschen und Geschirr; Fiaker- und Pferdebronzen der Wiener Bronzewerkstätten greifen dieselbe Welt im kleinen Format auf.

Viele Villeneinrichtungen wurden nach 1938 enteignet und verstreut. Taucht dieser Zeitraum in der Geschichte eines Stücks auf, klären wir seinen Weg, ehe ein Preis genannt wird. Vorgärten und Zufahrten in Lainz und Speising erlauben meist, direkt vor dem Haus zu laden. Schwere Empire-Garnituren mit Marmorsockeln verpacken wir nach Teilen getrennt; Fotos von Rückseite und Befestigung geben vorab einen Hinweis, ob Feuervergoldung oder spätere Galvanik vorliegt.

Was in Hietzing häufig auftaucht

  • Feuervergoldete Empire-Bronzen – Sommerhäuser von Hofbeamten und Adel im Umfeld von Schönbrunn
  • Pferde-, Fiaker- und Reiterbronzen – Bezug zur Kaiserlichen Wagenburg und zum Hofleben
  • Jugendstil-Lampen und Damenfiguren – Villen der Zeit um 1900 um Gloriettegasse und Wenzgasse
  • Art-déco-Figuren mit Elfenbeinteilen – Ankauf nur mit Nachweisen nach VO (EU) 2021/2280

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 13. Bezirk.

Künstler

22

Manufakturen & Marken

6

Epochen & Stile

10

Materialien, Techniken & Punzen

10

Fragen zu Wiener Bronzen

Kaufen Sie auch beschädigte Wiener Bronzen?

Ja, sofern Motiv und Ausführung stimmen. Abgebrochene Teile sollten aufbewahrt werden, da sie fachgerecht wieder befestigt werden können. Fehlende Teile mindern je nach Motiv unterschiedlich stark.

Ich habe eine ganze Vitrine voller kleiner Tiere – lohnt sich eine Besichtigung?

Ja. Sammlungen enthalten oft seltene Miniaturen und Gruppen, die einzeln kaum auffallen. Bei der Besichtigung wird jedes Stück geprüft, das Angebot kann die Sammlung oder einzelne Figuren umfassen.

Sind Figuren mit Elfenbeingesicht verkäuflich?

Nur, wenn die gesetzlichen Ausnahmen und Nachweise für Elfenbein vorliegen. Häufig bestehen solche Teile aus Bein oder Kunststoff, was bei der Besichtigung geklärt wird.

Woran erkenne ich eine echte Wiener Bronze?

An Gewicht, scharfer Ziselierung, mehrschichtiger Kaltbemalung und an der Unterseite mit Gewinden, Muttern und eingeschlagenen Marken. Nachgüsse sind leichter, glatter lackiert und weicher in den Details. Ein Foto der Unterseite hilft bei der Einschätzung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.