Orientalische Bronzefiguren
Araber auf Kamelen und Pferden, Wasserträger, Musikanten und Schlangenbeschwörer in kräftiger Kaltbemalung.
Der Orientalismus des 19. Jahrhunderts prägte die Wiener Bronze stark. Die Werkstätten fertigten Araber auf Kamelen und Pferden, Beduinen mit Gewehren, Wasserträger, Schlangenbeschwörer, Musikanten, Kaffeeverkäufer, Gebetsszenen und Marktszenen, oft mit reich bemalten Gewändern, Decken und Teppichen. Bergman und Kauba lieferten solche Figuren in großer Vielfalt, häufig als Gruppen auf gemeinsamer Bodenplatte. Manche Figuren verbergen Funktionen wie Tintenfässer, Zündholzhalter oder Lampen unter Zelten und Kuppeln. Vorbilder lieferten orientalistische Gemälde und Reiseberichte der Zeit.
Orientalische Szenen gehören zu den gesuchtesten Wiener Bronzen, besonders große Gruppen und Figuren mit Lampenfunktion. Bewertet werden Größe, Figurenzahl, Bemalung der Textilien und Gussqualität. Fein bemalte Gewandmuster und Gesichter zeigen eine gute Werkstatt. Abgebrochene Gewehre, Zügel und Hände sind häufig. Nachgüsse orientalischer Figuren sind sehr verbreitet und an flächiger Bemalung und weichen Details erkennbar. Marken auf der Bodenplatte helfen bei der Zuordnung.
Woran man es erkennt
- Große Gruppen
- Bemalte Gewänder und Decken
- Versteckte Funktionen
- Häufige Nachgüsse
Künstler & Entwerfer
Orientalische Bronzefiguren verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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