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Zeitgenössische Kunst im 13. Bezirk, 1130 Wien

Zeitgenössische Kunst aus Hietzinger Villen und Gärten

Villen in Ober St. Veit, Hacking und Lainz, Reihenhäuser der 1950er-Jahre und das ORF-Zentrum am Küniglberg: In Hietzing füllen Sammlungen nach 1945 oft ganze Häuser.

Villen und Einfamilienhäuser in Ober St. Veit, Hacking, Lainz und Speising wurden vielfach von derselben Familie über mehrere Generationen bewohnt. Salons mit freien Wandflächen tragen großformatige Leinwände der Nachkriegszeit, Treppenhäuser Grafik, Gärten und Terrassen Plastik aus Stein, Bronze oder Stahl. Villen und Reihenhäuser der 1950er- und 1960er-Jahre bringen Sammlungen mit, die zeitgleich mit dem Haus entstanden: informelle Malerei, Arbeiten auf Papier, Objekte. Bei einer Verlassenschaft geht es meist um das ganze Haus mit Dachboden, Keller, Garage und Gartenhaus.

Hans Kupelwieser schuf 2004 eine Gedenkstele für die 1938 zerstörte Hietzinger Synagoge bei der Volkshochschule Hietzing. Roland Rainers ORF-Zentrum am Küniglberg (1968–1975) steht für die Nachkriegsmoderne im Bezirk, die Werkbundsiedlung von 1932 unter der Leitung Josef Franks für die Vorgeschichte des modernen Bauens. Weil zahlreiche Villen nach 1938 enteignet und ihre Einrichtungen zerstreut wurden, gehören Fragen der Provenienz in Hietzing zu jeder größeren Sammlung, auch wenn sie überwiegend Kunst nach 1945 enthält.

Gartenplastik fotografieren Sie bitte samt Sockel und Fundament; verschraubt, einbetoniert, nur aufgestellt – davon hängt der Abbau ab. Bei Verlassenschaften stimmen wir uns mit dem Gerichtskommissär und den Erben ab und sehen das Haus vom Dachboden bis zur Garage durch. Für alles, was danach im Haus bleibt, übernimmt auf Wunsch die Schwesterseite entruempelung-danube.at die Räumung. Leinwände aus sonnigen Salons prüfen wir auf Ausbleichungen.

Was in Hietzing häufig auftaucht

  • Skulpturen und Objekte für Garten und Terrasse – Villengärten in Ober St. Veit, Hacking und Lainz.
  • Informelle Malerei und Grafik der Nachkriegszeit – Villen und Reihenhäuser der 1950er- und 1960er-Jahre.
  • Großformatige Leinwände – Salons der Villen mit freien Wandflächen.

Mit Bezug zu Hietzing

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 13. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 13. Bezirk.

Künstler

232

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

28

Materialien, Techniken & Punzen

12

Fragen zu Zeitgenössische Kunst

Mein Bild ist nur rückseitig signiert – ist das ein Problem?

Nein, bei Gegenwartskunst ist die rückseitige Signatur mit Titel und Datum üblich. Wichtig ist, dass sie zur Handschrift des Künstlers passt und durch Rechnung oder Zertifikat gestützt wird.

Was mache ich, wenn das Zertifikat fehlt?

Viele Werke wurden direkt im Atelier oder ohne Papiere erworben. Dann helfen Fotos, Briefe, Ausstellungskataloge und eine Anfrage beim Künstler, seinem Studio oder der Galerie. Diese Klärung ist Teil der Bewertung.

Meine Neonarbeit leuchtet nicht mehr – kaufen Sie sie trotzdem?

Ja, wenn das Objekt sonst intakt ist. Röhren und Transformatoren lassen sich nach Vorgabe der Künstlerin oder des Künstlers ersetzen; der Aufwand fließt in die Bewertung ein.

Sind Editionen und Multiples für Sie interessant?

Ja, wenn Auflage, Signatur und Zustand stimmen. Editionen von Erwin Wurm, Franz West, Brigitte Kowanz oder Joseph Beuys haben einen eigenen Sammlermarkt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.