Tänzerinnen und Damenfiguren
Damen der Belle Époque, Tänzerinnen und Art-déco-Figuren von Bruno Zach, Josef Lorenzl und Wiener Werkstätten.
Um 1900 schufen Wiener Werkstätten Damenfiguren in der Mode der Zeit, mit Hüten, Schirmen und Fächern, oft fein bemalt; Carl Kauba fertigte Damen der Belle Époque und Tänzerinnen. In den 1920er-Jahren entstanden schlanke Tänzerinnen in Bronze, häufig versilbert, vergoldet oder patiniert, auf Sockeln aus Onyx. Josef Lorenzl modellierte bewegte Tänzerinnen mit gestreckten Armen, Bruno Zach elegante, erotisch aufgeladene Damen in Hosenanzügen, Strümpfen und Reitkleidung. Viele Modelle erschienen in mehreren Größen und Ausführungen.
Geprüft werden Bildhauer, Modell, Größe, Oberfläche und Erhaltung; die Signaturen von Lorenzl und Zach stehen häufig am Sockelrand der Figur. Versilberung und Vergoldung sind oft abgerieben, Fingerspitzen und dünne Gelenke bruchanfällig. Nachgüsse mit eingegossener Signatur und modernen Sockeln sind sehr verbreitet, sie wirken glatter und leichter. Figuren mit Elfenbeinteilen werden nur mit Nachweis angekauft. Originale Onyxsockel sind oft an den Kanten abgeplatzt.
Woran man es erkennt
- Signaturen von Lorenzl und Zach
- Versilberung und Vergoldung
- Moderne Nachgüsse
- Onyxsockel
Hersteller
Künstler & Entwerfer
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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