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Tribal Art & außereuropäische Kunst im 23. Bezirk, 1230 Wien

Tribal Art aus Liesing: Villen, Wohnpark, Weinkeller

Sommerfrischevillen in Rodaun und Kalksburg, Wohnungen in Alt-Erlaa und Einfamilienhäuser mit Garage: In Liesing finden sich ältere Mitbringsel ebenso wie Reiseandenken der 1970er-Jahre.

In den Sommerfrischevillen von Rodaun, Mauer und Kalksburg, die oft noch der Erbauerfamilie gehören, finden sich mitunter Objekte, die Vorfahren als Kaufleute, Offiziere oder Ingenieure aus Übersee mitbrachten: Masken, Schnitzereien, Waffen, Körbe. In Alt-Erlaa sowie in Gemeindewohnungen in Atzgersdorf und Inzersdorf stehen Makonde-Figuren, Tingatinga-Bilder und Holzmasken aus Fernreisen der 1970er- und 1980er-Jahre. Einfamilienhäuser mit Keller, Weinkeller, Dachboden und Garage bewahren, was im Wohnzimmer keinen Platz mehr hatte, oft über mehrere Umzüge innerhalb der Familie hinweg.

Das Kalksburger Jesuitenkolleg besteht seit 1856; der Orden unterhielt Missionen in vielen Erdteilen, und Missionsandenken aus Afrika und Südamerika tauchen in katholischen Familien gelegentlich als Mitbringsel auf. Die Wotrubakirche am Georgenberg, aus 152 Betonblöcken gefügt, entstand 1974–1976 und ist ein Hauptwerk der österreichischen Nachkriegsplastik. Wer Plastik dieser Zeit sammelt, besitzt mitunter auch afrikanische Skulptur – die Moderne hat beide Traditionen zusammengeführt.

Holzobjekte aus Weinkellern und Garagen zeigen oft Schimmel oder Holzwurmlöcher; frische Bohrmehlhäufchen bedeuten aktiven Befall, das Stück sollte dann getrennt von anderen Holzsachen stehen. Fotos von allen Seiten genügen für die Ersteinschätzung. Keller, Dachboden und Garage gehören zur kostenlosen Besichtigung dazu. Den restlichen Hausrat räumt, wenn Sie das möchten, unsere Schwesterseite entruempelung-danube.at.

Was in Liesing häufig auftaucht

  • Masken, Schnitzereien und Körbe aus Übersee – Villenbestände in Rodaun, Mauer und Kalksburg
  • Makonde-Figuren und Tingatinga-Bilder – Fernreisen der 1970er- und 1980er-Jahre, Wohnungen in Alt-Erlaa
  • Missionsandenken aus Afrika und Südamerika – katholische Familien im Umfeld von Kalksburg; die Herkunft wird geprüft

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 23. Bezirk.

Künstler

4

Epochen & Stile

3

Materialien, Techniken & Punzen

7

Fragen zu Tribal Art & außereuropäische Kunst

Kaufen Sie auch moderne afrikanische Kunst?

Ja, insbesondere signierte Malerei und Skulptur des 20. Jahrhunderts, etwa aus Tansania, Mosambik, Nigeria oder dem Kongo. Für die Bewertung zählen Künstler, Entstehungszeit und Erhaltung.

Woran erkenne ich eine getragene afrikanische Maske?

An der Innenseite: Dort zeigen getragene Masken dunkle, glatt geriebene Stellen, Schweißspuren und ausgeweitete Befestigungslöcher. Außen sind Kanten und Nase abgegriffen, die Oberfläche ist unregelmäßig. Fotos von innen sind für die Einschätzung unverzichtbar.

Kaufen Sie Stücke ohne Herkunftsnachweis?

Bei vielen Objekten genügt ein plausibler Nachweis, dass sie seit Langem in Europa sind, etwa Erbunterlagen, alte Familienfotos oder Händleretiketten. Archäologische Funde, Objekte aus Benin und Stücke mit Verdacht auf Raub übernehmen wir ohne lückenlose Provenienz nicht. Im Zweifel klären wir die Lage vor dem Angebot.

Was ist Touristenkunst und hat sie Wert?

So nennt der Handel Stücke, die seit etwa 1950 für Reisende und den Export gefertigt wurden. Die meisten haben geringen Sammlerwert; signierte Makonde-Skulpturen, Tingatinga-Bilder und frühe Andenken der Kolonialzeit finden aber Käufer.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.