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Gold & Altgold

Werkstattgold aus Goldschmiede-Nachlässen

Feilung, Gekrätz, Gussreste und Halbzeug aus aufgelassenen Gold- und Silberschmiedewerkstätten.

Wenn eine Gold- oder Silberschmiedewerkstatt aufgelöst wird, bleibt mehr Edelmetall zurück, als man auf den ersten Blick sieht. In der Lederschürze unter dem Werkbrett sammelt sich Feilung, im Kehricht und in alten Polierscheiben das sogenannte Gekrätz mit feinsten Goldpartikeln. Dazu kommen Gussreste, Angüsse, Lotdrähte, Bleche, Drähte und Halbzeug in verschiedenen Legierungen, oft in beschrifteten Dosen und Gläsern. Wiener Werkstätten arbeiteten meist mit 585er und 750er Gold sowie mit 800er und 925er Silber.

Bewertet wird je nach Materialart: Bleche und Drähte mit bekannter Legierung lassen sich wiegen und prüfen, Feilung und Gekrätz enthalten Fremdstoffe und werden nach geschätztem Gehalt beurteilt. Werkzeuge, Ziehbänke, Walzen und Punzen gehören zu einem Werkstattnachlass ebenso wie Musterbücher, Wachsmodelle und Gussformen. Halbfertige Schmuckstücke und Entwurfszeichnungen sichten wir einzeln, weil sie für Sammler einer bestimmten Wiener Werkstatt oder eines Ateliers interessant sein können.

Woran man es erkennt

  • Feilung und Gekrätz
  • Gussreste, Angüsse und Lotdrähte
  • Bleche, Drähte und Halbzeug
  • Werkzeuge, Walzen und Ziehbänke
  • Musterbücher und halbfertige Stücke

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.