Uhrketten aus Gold
Westen- und Uhrketten mit Karabiner und Quersteg, oft mit Anhängern.
Zur Taschenuhr gehörte die Uhrkette, die durch ein Knopfloch der Weste lief und mit einem Quersteg gesichert wurde. Am anderen Ende hing die Uhr an einem Karabiner, manchmal ergänzt um einen Uhrschlüssel, ein Petschaft oder eine kleine Goldmünze. Goldketten dieser Art entstanden vor allem zwischen 1850 und 1930 in Panzer-, Anker- oder Fantasiegliedern, teils zweifarbig aus Rot- und Gelbgold. Viele tragen die Punze auf dem Karabiner, dem Quersteg oder dem Ring; Glieder sind selten einzeln gestempelt.
Weil Uhrketten in großen Mengen auch aus Doublé und Talmi hergestellt wurden, prüfen wir jede Kette einzeln. Echte Goldketten sind häufig schwerer als erwartet; hohle Glieder kommen dennoch vor. Anhänger wie Siegelpetschafte mit geschnittenem Stein, emaillierte Medaillons, Kompasse oder Münzen bewerten wir getrennt. Doppelketten mit zwei Karabinern und Ketten mit Schieber für die Damenuhr sind typische Formen des späten 19. Jahrhunderts und als Ensemble mitunter mehr wert als nach Gewicht.
Woran man es erkennt
- Westenketten mit Quersteg
- Karabiner mit Punze
- Petschaft- und Münzanhänger
- Doppelketten und Ketten mit Schieber
- Prüfung auf Doublé und Talmi
Uhrketten aus Gold verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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