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Material: Punzen & Marken

Dianakopf-Punze

Silberpunze Österreich-Ungarns von 1872 bis 1922: Kopf der Jagdgöttin Diana mit Feingehaltsziffer und Amtsbuchstaben.

Die Dianakopf-Punze ist die amtliche Feingehaltspunze für Silber in Österreich-Ungarn von 1872 bis 1922. Sie zeigt den Kopf der römischen Jagdgöttin Diana und eine Ziffer für den Feingehalt: 1 für 950, 2 für 900, 3 für 800 und 4 für 750 Tausendteile. Ein Buchstabe nennt das Punzierungsamt, A steht für Wien. Silber des Historismus, des Jugendstils und der frühen Wiener Werkstätte trägt diese Punze.

Die Punze ist klein; eine Lupe mit zehnfacher Vergrößerung zeigt Kopf, Ziffer und Buchstaben. Sie sitzt meist am Rand, am Boden oder am Stiel, neben der Meistermarke. Mehrteilige Stücke wie Kannen mit Deckel tragen sie oft an beiden Teilen. Bei gegossenen Nachbildungen ist die Punze mitgegossen und wirkt weich, flach und verschwommen; eine echte Punze ist eingeschlagen und hat scharfe Ränder.

Die Punze datiert ein Stück in den Zeitraum 1872 bis 1922 und belegt die amtliche Prüfung. In Verbindung mit Meistermarken von J. C. Klinkosch, Würbel & Czokally oder der Wiener Werkstätte ergibt sich eine genaue Zuordnung. Nachträglich eingeschlagene Dianaköpfe auf versilberter Ware oder auf jüngeren Stücken kommen vor.

So prüfen Sie es

  • Frauenkopf mit Ziffer 1 bis 4
  • Amtsbuchstabe, A für Wien
  • Meistermarke daneben
  • scharf eingeschlagene Ränder
  • Punze an Deckel und Korpus

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.