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Hans Kupelwieser im 13. Bezirk, 1130 Wien

Hans Kupelwieser in Hietzing: Gedenkstele für die Synagoge

Bei der Volkshochschule Hietzing erinnert seit 2004 Hans Kupelwiesers Stele an die 1938 zerstörte Hietzinger Synagoge.

2004 stellte Hans Kupelwieser bei der Volkshochschule Hietzing eine Gedenkstele für die 1938 zerstörte Hietzinger Synagoge auf. Der Ort steht für eine Geschichte, die den Bezirk bis heute beschäftigt: Viele Bauherren und Sammler der Villen an Gloriettegasse und Wenzgasse und in Ober St. Veit waren jüdischer Herkunft; nach 1938 wurden Villen enteignet, Einrichtungen und Sammlungen zerstreut. Kupelwieser, 1948 in Lunz am See geboren, studierte an der Hochschule für angewandte Kunst, geprägt von Bazon Brock und Peter Weibel.

Kupelwiesers Werk bewegt sich zwischen Fotogramm und Skulptur; neben Arbeiten im öffentlichen Raum gibt es Fotogramme, Editionen, kleinere Plastiken und die aufblasbaren „Gonflables“. Echtheit belegen Signatur, Nummerierung sowie Galerie- und Ausstellungsetiketten, etwa der Secession 1990 oder der Neuen Galerie Graz 2004. In Hietzing prüfen wir bei jeder Sammlung zeitgenössischer Kunst zugleich, ob ältere Teile Fragen zur Herkunft aufwerfen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.