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Zeitgenössische Kunst

Passstücke, Objekte und Künstlermöbel

Benutzbare Skulpturen, Möbel und Objekte von Franz West, Heimo Zobernig und Gelitin.

Franz West entwickelte ab den 1970er-Jahren die Passstücke, Skulpturen aus Gips, Papiermaché und Metall, die man in die Hand nehmen, anlegen und mit dem Körper erproben soll. Später folgten Sitzmöbel, Liegen und Lampen aus geschweißtem Stahl und Stoff sowie großformatige, farbige Aluminiumplastiken für den öffentlichen Raum. Heimo Zobernig macht Sockel, Regale, Vorhänge und Möbel zu Skulpturen, oft aus Karton, Pressspan und Farbe; 2015 bespielte er den österreichischen Pavillon in Venedig. Die Gruppe Gelitin arbeitet mit Performance, Material und Humor.

Bei West zählen Werkgruppe, Material und Herkunft; seine Möbel existieren als Unikate und Editionen, die genau zu unterscheiden sind. Gipsobjekte und Papiermaché sind bruchempfindlich, Karton und Pressspan bei Zobernig feuchtigkeitsempfindlich. Viele Arbeiten Zobernigs heißen „Ohne Titel“ und tragen nur eine Jahreszahl, Maß- und Materialangaben auf Rechnung oder Etikett sind deshalb wichtig. West erhielt 2011 den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig für sein Lebenswerk.

Woran man es erkennt

  • Unikat oder Edition
  • Bruchempfindlicher Gips
  • Feuchtigkeitsempfindlicher Karton
  • Maß- und Materialangaben auf Rechnungen

Künstler & Entwerfer

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