Bilder der Gruppe Wirklichkeiten
Figurative Malerei der sechs Künstler, die Otto Breicha 1968 in der Secession vorstellte.
1968 präsentierte Otto Breicha in der Wiener Secession sechs junge Maler unter dem Titel „Wirklichkeiten“: Wolfgang Herzig, Martha Jungwirth, Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel und Robert Zeppel-Sperl. Gegen die abstrakte Malerei der Gruppe St. Stephan setzten sie eine figurative, oft groteske und farbige Bildwelt aus Alltag, Comic und Volkskunst. Herzig malte bissige Gesellschaftsszenen, Ringel deformierte Figuren in leuchtenden Farben, Zeppel-Sperl ornamentale Traumbilder, Pongratz expressive Landschaften. Jungwirth und Kocherscheidt gingen bald eigene, abstraktere Wege.
Nach Jahrzehnten geringer Beachtung ist das Interesse an der Gruppe seit der Wiederentdeckung Martha Jungwirths deutlich gestiegen. Gesucht sind Arbeiten aus der Zeit um 1968 bis 1975, Ölbilder ebenso wie Zeichnungen und Mischtechniken. Ausstellungsnachweise und Katalogabbildungen stützen die Datierung. Kocherscheidts Werk ist schmal, da er 1992 starb. Druckgrafik der Gruppe ist zahlreich und wird nach Auflage bewertet. Fotos von Signatur und Rückseite reichen für eine Ersteinschätzung.
Woran man es erkennt
- Arbeiten um 1968 bis 1975
- Figurative, groteske Bildwelt
- Schmales Werk Kocherscheidts
- Druckgrafik nach Auflage
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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