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Manufaktur: Armbanduhren

Omega

Biel/Bienne, seit 1848

Bieler Marke aus der 1848 gegründeten Werkstatt von Louis Brandt, deren Speedmaster 1969 bei der ersten Mondlandung getragen wurde.

Louis Brandt begann 1848 in La Chaux-de-Fonds mit der Montage von Taschenuhren aus zugekauften Teilen. Seine Söhne verlegten die Firma 1880 nach Biel und stellten auf Serienfertigung um. Das Kaliber „Omega“ von 1894 gab der Marke den Namen, der ab 1903 für das ganze Unternehmen galt. 1930 schloss sich Omega mit Tissot zur SSIH zusammen, aus der später die Swatch Group hervorging. Die Firma stellte die Zeitmessung bei Olympischen Spielen und erzielte Spitzenergebnisse bei Chronometerprüfungen der Sternwarten.

Die Speedmaster von 1957 mit Kaliber 321 wurde 1965 von der NASA qualifiziert und 1969 bei der Mondlandung getragen; Referenzen wie CK2915, 2998, 105.003 und 145.022 bilden die Sammelreihe. Gesucht sind außerdem Seamaster 300, Railmaster und Constellation mit Sternwartenmedaillon auf dem Boden und Pie-Pan-Zifferblatt. Chronometer-Taschenuhren, Chronographen mit Kaliber 33.3 und die De Ville der 1960er-Jahre ergänzen das Spektrum. Militäruhren für britische Streitkräfte tragen eine Pfeilmarkierung.

Die Werknummer auf der Platine grenzt das Herstellungsjahr ein; Omega stellt Archivauszüge mit Lieferland aus. Bei Speedmaster und Constellation sind Zifferblätter, Lünetten und Zeiger oft durch Service-Teile ersetzt; tritiumhaltige Originalblätter zeigen gleichmäßig gealtertes Leuchtmaterial. Viele Constellation-Zifferblätter wurden nachgedruckt. Gehäuse der 1950er-Jahre stammen teils von Zulieferern und tragen deren Zeichen innen im Boden. Fälschungen mit Fremdwerken betreffen vor allem Speedmaster und Seamaster.

Entwerfer & Personen

  • Louis Brandt

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