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Manufaktur: Armbanduhren

Zenith

Le Locle, seit 1865

Manufaktur aus Le Locle, gegründet 1865, deren El Primero von 1969 zu den ersten automatischen Chronographenwerken gehört.

Georges Favre-Jacot gründete 1865 in Le Locle eine Manufaktur, die alle Arbeitsschritte unter einem Dach vereinte. Der Name Zenith stammt von einem Taschenuhrkaliber und wurde 1911 Firmenname. Präzisionswerke des Hauses erhielten zahlreiche Auszeichnungen bei Sternwartenprüfungen. 1969 stellte Zenith das El Primero vor, ein automatisches Chronographenwerk mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde. Der Techniker Charles Vermot versteckte in den 1970er-Jahren Werkzeuge und Pläne, sodass die Fertigung später wieder aufgenommen werden konnte.

Gesucht sind die ersten El-Primero-Referenzen wie A384 und A386, Chronographen mit dem Handaufzugskaliber 146, Fliegeruhren, die kantige Defy der späten 1960er-Jahre und Taschenuhren mit dem Observatoriumskaliber 135. Von 1988 bis 2000 lieferte Zenith eine modifizierte El-Primero-Basis für die Rolex Daytona. Neuere Modelle der Reihen Chronomaster und Defy setzen die Linie fort. Zenith-Uhren der 1960er-Jahre mit Stahl- und Goldgehäusen erscheinen häufig in Nachlässen, oft ohne Box und Papiere.

Werknummer und Referenz innen im Gehäuseboden müssen zur Bauzeit passen; Zenith erteilt Archivauskünfte. Zifferblätter früher El-Primero-Modelle wurden oft ersetzt, die dreifarbigen Totalisatoren der A386 werden nachgedruckt. Bei Zenith-Uhren für den italienischen und französischen Markt kommen Gehäuse anderer Hersteller vor. Wir prüfen außerdem den Rotor mit Zenith-Stern und die Signatur auf der Brücke, weil Fremdwerke in Zenith-Gehäusen auftauchen. Goldgehäuse tragen zusätzlich Schweizer Punzen.

Entwerfer & Personen

  • Georges Favre-Jacot
  • Charles Vermot

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.