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Manufaktur: Taschenuhren & Großuhren

Kienzle

Schwenningen am Neckar, ab 1883

Uhrenfabrik in Schwenningen, ab 1883 von Jakob Kienzle aufgebaut, Großserienhersteller von Weckern, Wand-, Tisch- und Autouhren.

Jakob Kienzle übernahm 1883 die Leitung der Uhrenfabrik Schlenker in Schwenningen am Neckar; daraus wurde die Firma Schlenker & Kienzle und später die Kienzle Uhrenfabriken. Kienzle setzte auf amerikanische Fertigungsmethoden und produzierte Wecker und Wanduhren in sehr großen Stückzahlen. Später kamen Tischuhren, Armbanduhren und Autouhren hinzu. Sein Sohn Herbert Kienzle gründete in Villingen die Kienzle Apparate, die Taxameter und Fahrtenschreiber herstellten und eine eigene Firmengeschichte schrieben.

Gesucht sind Tisch- und Wanduhren der 1920er- und 1930er-Jahre in Art-déco-Formen, Wecker mit ungewöhnlichen Gehäusen, Küchenuhren aus Keramik, Uhren für Armaturenbretter und Kienzle-Armbanduhren der Nachkriegszeit mit eigenen Werken. Elektrische Wand- und Tischuhren der 1950er- und 1960er-Jahre, oft mit Gehäusen aus Messing, Holz und Kunststoff, gehören zum Design dieser Jahrzehnte. Die meisten Stücke sind Serienware; Form, Erhaltung und Funktion bestimmen die Bewertung.

Kienzle-Werke tragen auf der Platine den Firmennamen oder das Kienzle-Zeichen, oft mit der Herkunftsangabe „Germany“ und einer Werknummer; bei Weckern steht die Marke meist zusätzlich auf dem Zifferblatt. Weil viele Werke in hohen Stückzahlen entstanden, hängt die Bewertung stark von Gehäuse, Gestaltung und Zustand ab. Wir prüfen Funktion, Zifferblatt und Glas. Bei Autouhren ist der Anschluss an das Bordnetz zu beachten, frühe Exemplare laufen mechanisch mit Handaufzug.

Entwerfer & Personen

  • Jakob Kienzle
  • Herbert Kienzle

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.