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Münzen & Medaillen

Mittelaltermünzen

Pfennige, Brakteaten, Groschen und Kreuzer aus dem Hoch- und Spätmittelalter, mit Schwerpunkt auf den österreichischen Ländern.

Im Mittelalter war der Pfennig die wichtigste Münze. Der Wiener Pfennig, geprägt unter den Babenbergern und Habsburgern, war über Jahrhunderte die Währung im Herzogtum Österreich und wurde regelmäßig verrufen und neu ausgegeben. Der Friesacher Pfennig aus Kärnten war im Alpen- und Adriaraum verbreitet. Brakteaten sind dünne, einseitig geprägte Pfennige aus Silberblech. Im 13. Jahrhundert entstand in Meran unter Meinhard II. der Tiroler Kreuzer, im 14. Jahrhundert in Böhmen der Prager Groschen. Goldgulden aus Florenz und Ungarn waren das Geld des Fernhandels.

Mittelaltermünzen werden nach Münzherr, Typ, Prägestätte, Seltenheit und Erhaltung bewertet. Viele Pfennige sind klein, unregelmäßig und schwach ausgeprägt; gut lesbare Stücke sind gesucht. Mittelalterliche Münzen stammen häufig aus Schatzfunden, deshalb prüfen wir die Herkunft besonders sorgfältig und kaufen nur Stücke aus alten Sammlungen oder dem Handel. Wir bestimmen Münzen nach den Standardwerken der österreichischen Numismatik und bewerten Sammlungen als Ganzes.

Woran man es erkennt

  • Wiener Pfennige
  • Friesacher Pfennige
  • Brakteaten
  • Tiroler Kreuzer und Prager Groschen
  • Herkunftsprüfung bei Fundmünzen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.