Manufaktur: Silber & Metall
Koch & Bergfeld
Bremen, seit 1829
Bremer Silbermanufaktur, 1829 gegründet; Besteck und Tafelsilber in historischen Mustern, im Jugendstil und in der Nachkriegsmoderne.
Die Silbermanufaktur Koch & Bergfeld wurde 1829 in Bremen gegründet und gehört zu den ältesten bestehenden Silberwarenherstellern Deutschlands. Im Lauf des 19. Jahrhunderts wuchs sie zu einem der großen Betriebe der Branche, mit eigener Prägerei für Besteck und Werkstätten für Treibarbeit. Bremen war mit Wilkens und Koch & Bergfeld ein Zentrum der norddeutschen Silberindustrie. Die Manufaktur arbeitet heute in kleinerem Rahmen weiter und fertigt Besteck nach historischen Modellen.
Hergestellt wurden Besteck in zahlreichen Mustern, vom Fadenmuster über barocke und klassizistische Formen bis zu Jugendstil- und Art-déco-Mustern, dazu Tafelgerät, Kannen, Schalen, Leuchter und Pokale. Um 1900 entstanden Entwürfe im Jugendstil mit Pflanzenmotiven. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten schlichte Bestecke der Nachkriegsmoderne. Viele Bremer und Hamburger Haushalte besaßen Garnituren aus dieser Manufaktur, die über Generationen ergänzt wurden. Auch Tafelaufsätze und Ehrenpreise gehörten dazu.
Die Stücke tragen das Firmenzeichen der Manufaktur, ab 1888 zusammen mit Halbmond, Reichskrone und Feingehalt wie 800 oder 835, später auch 925. Besteckmuster und Modellnummern sind in Firmenkatalogen verzeichnet, sodass sich Garnituren gezielt ergänzen lassen. Versilberte Bestecke sind mit Auflagezahlen gekennzeichnet. Für die Bewertung von Besteck zählen Gewicht, Vollständigkeit, Muster und Abnutzung. Abgeschliffene Monogramme verraten sich durch dünnere Stellen am Griff. Gestempelte Musternamen erleichtern die Suche nach Ergänzungsteilen.
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Ebenfalls: Silber & Metall
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- Bruckmann & Söhne1805–1973
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- Christofleseit 1830
- Elkingtonum 1830 bis 1960er-Jahre
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- J. C. KlinkoschMitte 19. Jahrhundert bis 20. Jahrhundert
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- Liberty & Co.seit 1875
- Mayerhofer & KlinkoschMitte 19. Jahrhundert
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- Osirisum 1899 bis um 1914
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- Tiffany & Co.seit 1837
- Wiener Werkstätte1903–1932
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- WMFseit 1853
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