Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Künstler: Zwischenkriegszeit

Ernst Huber

Maler, Zeichner, 1895–1960, Wien

Gelernter Schriftsetzer und Lithograf, als Maler Autodidakt; Secessionist ab 1928 mit Landschaften in zunehmend leuchtender Farbe.

Ernst Huber wurde 1895 in Wien geboren und erlernte zunächst den Beruf des Schriftsetzers, ab 1914 arbeitete er in diesem Fach und später als Lithograf. An der Kunstgewerbeschule besuchte er einen Kurs für ornamentales Zeichnen bei Otto Purtscher und Karl Witzmann; als Maler war er Autodidakt. Josef Hoffmann verhalf ihm 1920 zur Teilnahme an der Kunstschau. 1928 wurde er Mitglied der Secession und stellte fortan regelmäßig im In- und Ausland aus. Huber starb 1960 in Wien.

Hubers frühe Arbeiten sind vor allem Federzeichnungen; er illustrierte mehrere Bücher. Später konzentrierte er sich auf die Landschaftsmalerei, mit Motiven aus Österreich und von Reisen, etwa aus dem Hafen von Le Lavandou um 1933. Als Vorbilder nannte er Pieter Bruegel und Lucas van Valckenborch. Seine Palette wandelte sich von dunklen, stumpfen Tönen zu großer Leuchtkraft. 1928 nahm er an den Kunstwettbewerben der Olympischen Spiele in Amsterdam teil.

Huber ist ein verbreiteter Name; Zuschreibungen verlangen Abgleich von Signatur, Motiv und Malweise mit dokumentierten Werken des Wiener Malers. Landschaften und Blumenstillleben aus Wiener Familienbesitz sind die häufigsten Werkgruppen. Federzeichnungen und Buchillustrationen der frühen Jahre sind seltener. Etiketten der Secession helfen bei der Datierung. Bilder von Le Lavandou und der Côte d'Azur stammen aus den frühen 1930er Jahren.

Epochen & Stile

Ebenfalls: Zwischenkriegszeit

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.