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Tribal Art & außereuropäische Kunst

Traditionelle Zahlungsmittel

Metallische und andere Währungen Afrikas vor der Einführung des Münzgelds: Manillen, Katanga-Kreuze, Kissi-Geld und Kaurischnecken.

Vor und neben dem Münzgeld der Kolonialmächte dienten in Afrika zahlreiche Objekte als Zahlungsmittel. Manillen, hufeisenförmige Ringe aus Kupfer und Messing, kamen mit dem portugiesischen und später britischen Handel nach Westafrika und blieben in Nigeria bis ins 20. Jahrhundert im Umlauf. In Katanga gossen Schmelzer Kupferbarren in Form eines Andreaskreuzes. Im Grenzgebiet von Liberia, Sierra Leone und Guinea zahlte man mit langen, gedrehten Eisenstäben, dem Kissi-Geld. Dazu kommen Eisenbarren in Form von Hacken und Speerspitzen, Messingstäbe und Kaurischnecken aus dem Indischen Ozean.

Gesammelt werden diese Zahlungsmittel nach Typ, Größe, Alter und Erhaltung. Große Manillen und vollständige Katanga-Kreuze mit klarer Gussform sind gesucht, ebenso Sammlungen mit verschiedenen Typen und Etiketten. Starke Korrosion und Brüche mindern den Wert. Nachgüsse für den Andenkenhandel sind häufig und an frischen Gussflächen erkennbar. Wir bewerten auch kleinere Konvolute aus Reisebesitz, wenn die Stücke alt sind. Fotos mit einem Maßstab im Bild erleichtern die Bestimmung des Typs.

Woran man es erkennt

  • Manillen aus Kupfer und Messing
  • Katanga-Kreuze
  • Kissi-Geld aus Eisen
  • Hacken- und Speergeld
  • Kaurischnecken in Schnüren
  • Sammlungen mit alten Etiketten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.