Tribal Art & außereuropäische Kunst
Ostafrikanische Kunst des 20. Jahrhunderts
Makonde-Skulpturen aus Mosambik und Tansania und Tingatinga-Malerei aus Daressalam, zwischen Tradition und Kunstmarkt.
Die Makonde im Grenzgebiet von Mosambik und Tansania schnitzten seit Langem Masken und Figuren; ab den 1950er-Jahren entstanden in Tansania Skulpturen aus dunklem Hartholz für einen neuen Markt. Bekannt sind die Shetani-Figuren, verzerrte Geistwesen, und die Lebensbaum-Skulpturen, in denen sich Dutzende Figuren umeinander winden. In Daressalam begann Edward Saidi Tingatinga Ende der 1960er-Jahre, mit Fahrradlack auf quadratischen Hartfaserplatten Tiere und Szenen in leuchtenden Farben zu malen; sein Stil wurde von einer ganzen Schule fortgeführt. Beide Richtungen kamen ab den 1970er-Jahren in großer Zahl nach Europa.
Den Wert bestimmen Künstler, Entstehungszeit, Größe, Qualität und Erhaltung. Signierte Makonde-Skulpturen bekannter Schnitzer und Shetani-Figuren der frühen Jahre sind gesucht, ebenso Tingatinga-Bilder aus der Zeit vor 1972 und von Schülern der ersten Generation. Massenware für Souvenirläden ist häufig und hat geringen Sammlerwert. Risse im Holz, Abplatzungen und Schäden an dünnen Gliedmaßen mindern den Wert. Bitte bewahren Sie Kaufbelege und Ausstellungsunterlagen auf.
Woran man es erkennt
- Shetani-Figuren
- Lebensbaum-Skulpturen
- Signierte Makonde-Arbeiten
- Tingatinga-Malerei der ersten Generation
- Bilder auf Hartfaserplatte
- Ausstellungsunterlagen und Belege
Ostafrikanische Kunst des 20. Jahrhunderts verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular