Jugendstil & Wiener Werkstätte
Bugholzmöbel der Wiener Moderne
Sessel, Fauteuils, Tische und Sitzmaschinen nach Hoffmann, Wagner, Moser und Siegel, ausgeführt von Kohn und Thonet.
Um 1900 verbanden Wiener Architekten das Bugholz mit der strengen Formensprache der Moderne. Für Jacob & Josef Kohn entwarfen Josef Hoffmann, Koloman Moser und Gustav Siegel Sitzgruppen, Fauteuils und Tische, darunter Hoffmanns Sitzmaschine mit verstellbarer Lehne, Modell 670. Otto Wagner entwarf Sessel für die Postsparkasse mit Aluminiumbeschlägen, die in Bugholz ausgeführt wurden, Marcel Kammerer und Otto Prutscher weitere Modelle für Kohn und Thonet. Typisch sind Kugeln an den Verbindungsstellen und gerade, rechteckige Rückenlehnen.
Für den Wert zählen Entwerfer, Modell, Erhaltung, Bezug und Marken; Brandstempel und Etiketten von Kohn oder Thonet belegen die Herkunft. Sitzmaschinen und Möbel aus dokumentierten Einrichtungen wie dem Sanatorium Purkersdorf oder dem Kabarett Fledermaus sind sehr gesucht. Gebrochene Biegungen, neue Bezüge und Abbeizungen mindern. Neuauflagen von Wittmann und anderen Firmen sind zu unterscheiden. Die Modellnummer im Katalog erlaubt die Zuordnung, komplette Garnituren werden gemeinsam bewertet.
Woran man es erkennt
- Sitzmaschine Modell 670
- Kugeln an den Verbindungen
- Brandstempel von Kohn und Thonet
- Neuauflagen von Wittmann
Bugholzmöbel der Wiener Moderne verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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