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Klassizismus im 3. Bezirk, 1030 Wien

Klassizismus auf der Landstraße: das Palais Rasumofsky

Louis Montoyer errichtete 1806/07 das Palais Rasumofsky für den russischen Gesandten am Wiener Hof – ein Hauptwerk des Wiener Klassizismus im Weißgerberviertel.

Für Andrei Rasumofsky, den russischen Gesandten am Wiener Hof, baute Louis Montoyer 1806/07 ein Palais mit Säulenportikus im Weißgerberviertel. Rasumofsky förderte Ludwig van Beethoven, der ihm die drei Streichquartette op. 59 widmete. Beethoven lebte wiederholt im Bezirk; im Haus Ungargasse 5 arbeitete er 1823/24 an der 9. Symphonie. Paul Sprenger setzte mit dem Hauptmünzamt am Heumarkt 1835–1838 die klassizistische Linie fort, während die Biedermeierhäuser von Ungargasse und Landstraßer Hauptstraße die bürgerliche Seite zeigen.

In Landstraßer Bürgerhäusern finden sich klassizistische und biedermeierliche Möbel, Porträtminiaturen, Silber mit Perlstab und Kanneluren sowie Porzellan der Wiener Manufaktur. Das Hauptmünzamt verweist auf ein weiteres Sammelgebiet des Bezirks: österreichische Münzen und Medaillen. Bei Silber und Münzen prüfen wir Punzen, Prägung und Gewicht, bei Möbeln Furnier, Konstruktion und originale Bronzebeschläge. Notendrucke und Musikalien aus dem Umfeld Beethovens nehmen wir mit, ihre Datierung klären wir über Verlag und Plattennummer.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.