Klassizismus im 8. Bezirk, 1080 Wien
Klassizismus in der Josefstadt: Kornhäusels Theater von 1822
Joseph Kornhäusel baute 1822 das Theater in der Josefstadt neu – mitten in einem Bezirk, dessen Biedermeier- und Vormärzhäuser weitgehend erhalten sind.
Seit 1788 wird in der Josefstädter Straße Theater gespielt; 1822 baute Joseph Kornhäusel das Haus neu. Max Reinhardt übernahm es 1924 und machte es zu einer der führenden Bühnen im deutschsprachigen Raum. Ringsum bewahren Lange Gasse, Piaristengasse und Lenaugasse zwei- bis dreigeschoßige Bürgerhäuser des Vormärz. Weil die Josefstadt im Zweiten Weltkrieg vergleichsweise wenig zerstört wurde, sind Kastenfenster, Flügeltüren und Parkett in vielen Wohnungen original erhalten, ebenso die Piaristenkirche Maria Treu mit ihren Fresken.
Aus solchen Wohnungen kommen klassizistische und biedermeierliche Möbel, Kastenuhren und Wiener Rahmenuhren, Porzellan und Tafelsilber, Aquarelle mit Wiener Ansichten in der Tradition Rudolf von Alts sowie Theaterfotografien, Programmhefte und Autographen. Bei Theaterdokumenten zählen Widmungen, Signaturen und Datierungen; Programmhefte aus der Reinhardt-Zeit bilden ein eigenes Sammelgebiet. Möbelmaße stimmen wir mit Kastenfenstern und Türen ab, bevor wir einen Abtransport planen.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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