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Josephinischer Stil im 1. Bezirk, 1010 Wien

Josephinischer Stil in der Inneren Stadt: Palais Pallavicini

Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg baute 1783/84 das Palais Pallavicini am Josefsplatz – gegenüber dem Prunksaal der Hofbibliothek.

Gegenüber dem Prunksaal der Hofbibliothek, den Fischer von Erlach bis 1726 geplant hatte, entstand 1783/84 nach Plänen von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg das Palais Pallavicini. Seine Fassade markiert den Übergang vom Spätbarock zum Klassizismus, das Portal tragen Karyatiden von Franz Anton Zauner. Mit dem Reiterdenkmal Josephs II. bildet der Josefsplatz einen geschlossenen Platzraum der Hofburg. In den Bürgerhäusern der Altstadt richteten sich Beamte und Kaufleute in diesen Jahren schlicht und zweckmäßig ein.

Möbel des Josephinischen Stils, oft aus Nuss mit hellen Bandintarsien und kannelierten, sich verjüngenden Beinen, kommen in Verlassenschaften der Altstadt einzeln oder als Teil gewachsener Einrichtungen vor. Wiener Silber dieser Zeit trägt Stadtbeschau mit Jahreszahl und Meistermarke, was eine genaue Datierung erlaubt. Porzellan der Ära Sorgenthal ab 1784 zeigt reiche Goldradierung. Spätere Nachempfindungen des Historismus im Stil Louis-seize erkennen wir an maschinellen Profilen und dünnem Furnier.

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.