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Künstler: Neue Sachlichkeit

Karl Hauk

Maler, Wandmaler, 1898–1974, Klosterneuburg – Linz – Wien

Maler aus Klosterneuburg zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit; Hagenbund-Mitglied und erster Leiter der Kunstschule der Stadt Linz.

Karl Hauk wurde 1898 in Klosterneuburg geboren. Er war Mitglied des Hagenbunds und stellte auch in der Secession aus. In Linz schuf er Wandbilder für die Arbeiterkammer (1929) und die Bahnhofshalle (1937), die beide im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, sowie eine Uhr für die Tabakfabrik (1932). Von 1947 bis 1951 war er erster Leiter und dann Meisterklassenleiter für Malerei an der Kunstschule der Stadt Linz. Hauk starb 1974.

Hauks Stil reicht vom Expressionismus bis in die Neue Sachlichkeit: Arbeiterbilder, Bildnisse, religiöse Szenen wie eine Pietà von 1923 und Landschaften, später Salzkammergut-Motive. Er arbeitete in Öl auf Leinwand und Karton, in Aquarell und Zeichnung und als Wandmaler. 1949 entstand das Monumentalbild „Arbeit – Friede – Gerechtigkeit“ für die Arbeiterkammer Oberösterreich, 1957 das Wandbild „Die Medizin“ für die Ärztekammer. Das Lentos zeigte 2022/23 eine Retrospektive.

Hauk signierte teils mit Monogramm; Gemälde auf Karton sind empfindlich für Feuchtigkeit und Knicke. Arbeiten der 1920er Jahre sind gesuchter als spätere Landschaften. Zur Zuordnung helfen der Katalog der Linzer Retrospektive und Vergleich mit Beständen in Linz und im Belvedere. Entwürfe für Wandbilder tragen oft Maßangaben und Raster. Papierarbeiten sind häufig datiert.

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