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Nachkriegsmoderne im 10. Bezirk, 1100 Wien

Nachkriegsmoderne in Favoriten: die Per-Albin-Hansson-Siedlung

Ab 1947 entstand die Per-Albin-Hansson-Siedlung West, geplant unter anderem von Franz Schuster und Eugen Wörle – Wiederaufbau mit Reihenhäusern und Gärten.

Benannt nach dem schwedischen Ministerpräsidenten Per Albin Hansson, entstand ab 1947 im Süden Favoritens die Per-Albin-Hansson-Siedlung West, geplant unter anderem von Franz Schuster und Eugen Wörle. Niedrige Reihenhäuser mit Gärten setzten nach den Kriegsjahren auf überschaubare Nachbarschaften. Der Bezirk lag 1945–1955 im sowjetischen Sektor. Karl Schwanzer baute 1962–1964 das Philips-Haus an der Triester Straße, ein Hauptwerk der Wiener Nachkriegsmoderne, und 1974 schuf die Internationale Gartenschau den Kurpark Oberlaa.

Siedlungshäuser enthalten oft Hausrat aus mehreren Jahrzehnten: Möbel der Nachkriegszeit und SW-Möbel aus der Erstausstattung, Radios, Plattenspieler und Fernseher, unter anderem von Philips, Uhren, Altgold und Gedenkmünzen, Spielzeug und Modelleisenbahnen in Keller und Dachboden. Möbel bewerten wir nach Hersteller und Zustand, Geräte nach Typ und Vollständigkeit, Gold nach Feingehalt zum Tageswert. Weil Gemeindewohnungen und Siedlungshäuser oft in der Familie weitergegeben werden, kommen auch Bestände aus der Zwischenkriegszeit dazu.

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.