Material: Email, Steine & Schmuck
Opal
Wasserhaltiges Kieselgel mit Farbenspiel, früher als Ungarischer Opal aus der Slowakei, seit dem späten 19. Jahrhundert vor allem aus Australien.
Opal besteht aus winzigen Kieselsäurekugeln mit eingelagertem Wasser. Bei regelmäßiger Anordnung beugen sie das Licht und erzeugen das Farbenspiel. Bis ins 19. Jahrhundert stammten die meisten Edelopale aus Lagerstätten bei Červenica in der heutigen Slowakei, im Handel als Ungarischer Opal bekannt. Ab den 1870er-Jahren wurde Australien zum Hauptlieferanten, später kamen Äthiopien und Mexiko hinzu. Im Jugendstil schätzten Juweliere Opale besonders, etwa für Anhänger, Broschen und Ringe mit Emaildekor.
Echtes Farbenspiel wechselt mit dem Blickwinkel und zeigt unregelmäßige Farbflecken. Dubletten bestehen aus einer dünnen Opalschicht auf dunklem Träger, Tripletten zusätzlich aus einer Quarz- oder Glaskappe; seitlich ist die Klebefuge sichtbar. Synthetische Opale zeigen unter der Lupe eine Schlangenhaut- oder Wabenstruktur. Opale sind empfindlich gegen Hitze und Austrocknung und können Risse bekommen. Schwarze Opale aus Lightning Ridge haben einen dunklen Grundkörper.
Opale werden nach Farbenspiel, Grundfarbe, Muster und Größe bewertet; schwarze Opale sind besonders gesucht. Dubletten und Tripletten erzielen deutlich weniger als massive Steine. Gerissene oder ausgetrocknete Opale verlieren stark an Wert. Schmuck des Jugendstils mit Opal wird im Ganzen beurteilt, Ungarische Opale in Fassungen des 19. Jahrhunderts haben historischen Reiz.
So prüfen Sie es
- wechselndes Farbenspiel
- seitliche Klebefuge bei Dubletten und Tripletten
- Wabenstruktur bei Synthesen
- Risse durch Austrocknung
- dunkler Grundkörper bei schwarzem Opal
Opal verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular