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Material: Email, Steine & Schmuck

Onyx

Schwarz-weiß gebänderter Chalzedon, in Schmuck meist schwarz gefärbt und nicht zu verwechseln mit dem weichen Onyxmarmor.

Onyx ist im mineralogischen Sinn ein Chalzedon mit geraden, parallelen Bändern in Schwarz und Weiß. Im Schmuckhandel bezeichnet der Name meist einheitlich schwarzen Chalzedon, der durch Färbung mit Zuckerlösung und Säure entsteht; Idar-Oberstein perfektionierte diese Technik im 19. Jahrhundert. Schwarzer Onyx war im Art déco in Verbindung mit Platin und Diamanten beliebt, ebenso in Siegelringen, Manschettenknöpfen und im Trauerschmuck des 19. Jahrhunderts. Lagenonyx diente für Kameen und Gemmen mit hellem Relief auf dunklem Grund.

Onyx ist hart, kühl, gut polierbar und zeigt einen tiefen Glanz. Unter der Lupe ist die Farbe bei gefärbten Steinen gleichmäßig. Onyxmarmor, ein gebänderter Kalksinter aus Mexiko oder Pakistan, wird für Lampen, Aschenbecher und Schalen verwendet und ist viel weicher; ein Messer ritzt ihn. Schwarzes Glas zeigt Bläschen, Kunststoff fühlt sich leichter und wärmer an. Jet, eine fossile Kohle, ist ebenfalls leicht und lädt sich beim Reiben elektrisch auf.

Onyx selbst hat geringen Materialwert. Schmuck des Art déco mit Onyx, Platin und Diamanten wird nach Metall, Steinen und Gestaltung bewertet. Siegelringe zählen nach Goldgewicht und Gravur. Gegenstände aus Onyxmarmor sind dekorativ, aber kaum gesucht. Abgeplatzte Kanten an schwarzen Platten sind häufig und schwer zu reparieren.

So prüfen Sie es

  • gleichmäßig schwarz bei gefärbtem Onyx
  • parallele Schwarz-Weiß-Bänder
  • harte, kühle Oberfläche
  • Onyxmarmor mit dem Messer ritzbar
  • Jet ist leicht und warm

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.