Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Philipp Haas & Söhne im 6. Bezirk, 1060 Wien

Philipp Haas & Söhne in Gumpendorf: der Ursprung 1810

In der Vorstadt Gumpendorf eröffnete Philipp Haas 1810 eine Weberei – Keimzelle eines der größten Textilunternehmen der Monarchie.

Im 18. und 19. Jahrhundert lebte Gumpendorf von Gewerbe und Manufaktur: Seidenweber, Färber, Drechsler und Tischler arbeiteten in den Höfen. Hier eröffnete Philipp Haas 1810 seine Weberei, die er mit seinen Söhnen zu einem Großbetrieb mit Fabriken in Niederösterreich und Böhmen ausbaute. Im selben Vorort bezog Michael Thonet 1853 mit seiner Werkstatt die Mollardmühle. Viele Gewerbehöfe des Bezirks wurden seither zu Wohnungen, Ateliers und Büros umgebaut; an der Gumpendorfer Straße stehen Gründerzeit-Zinshäuser neben niedrigen Biedermeierhäusern und der Pfarrkirche St. Ägyd.

Aus Gumpendorfer Werkstätten blieben Musterbücher, Stoffproben, Posamenten und Werkzeug erhalten, die bei Verlassenschaften in Hofwohnungen und ehemaligen Werkstatttrakten auftauchen. Musterbücher einer Weberei sind für Textilhistoriker und Restauratoren von Interesse, vollständige Bände mehr als lose Blätter. Teppiche und Möbelstoffe von Philipp Haas & Söhne prüfen wir an Material, Webart und Dessin; Orientteppiche bewerten wir mit Orientteppich Koppensteiner. Sehen Sie bei einer Wohnungsauflösung in Mariahilf zuerst Kästen und Dachböden durch, ehe Stoffreste entsorgt werden.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.